Klagenfurt kann mehr als Wörthersee!
Mit dem Rad zwischen Stadt, Seen & Alpen-Adria-Flair

Vom Stadtzentrum direkt ins Grüne
Ein Radurlaub in Klagenfurt beginnt mitten im urbanen Leben. Zwischen historischen Gebäuden, Plätzen und kleinen Gassen lässt sich die Landeshauptstadt zunächst wunderbar zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Doch schon wenige Pedaltritte später verändert sich die Kulisse: Über den Lendkanal geht es Richtung Wörthersee und damit hinaus aus dem Stadtzentrum. Der rund vier Kilometer lange Lendkanal ist dabei weit mehr als eine Verbindung zwischen Stadt und See. Er ist Naherholungsraum, Treffpunkt und historischer Teil Klagenfurts. Entlang des Wassers wechseln sich alte Brücken, Jugendstilarchitektur und grüne Uferbereiche ab.
Seen, Hügel und kleine Abstecher
Der Wörthersee ist natürlich ein wichtiger Teil des Radreviers – aber eben nicht der einzige. Wer Klagenfurt als Ausgangspunkt wählt, kann aus einer Vielzahl unterschiedlicher Touren wählen: kurze Ausfahrten ins Umland, historische Runden, Touren entlang von Flüssen oder längere Etappen durch die Kärntner Seen- und Berglandschaft. Auf einer leichten Runde rund um Maria Saal oder einer Fahrt durch das historische Zollfeld entdecken wir etwa ganz entspannt Landschaft und Kultur.
Wer mehr Kilometer sammeln möchte, kann das Radwegenetz auch für längere Etappen nutzen – etwa in Richtung Drauradweg oder auf Abschnitten der Kärnten Seenschleife. Man muss sich beim Radurlaub in Klagenfurt also keinesfalls nur auf eine einzige Route festlegen. Heute eine kurze Kulturrunde, morgen eine längere Seeetappe und am nächsten Tag vielleicht einfach nur ein entspannter Ausflug zum Wasser.
Radfahren mit Geschichte
Wer beim Radurlaub auch etwas über die Region erfahren möchte, findet rund um Klagenfurt überraschend viele Anknüpfungspunkte. Besonders schön lässt sich das nördliche Umland vom Sattel aus erkunden. Historische Orte, Kirchen, Schlösser und das Zollfeld erzählen von der langen Geschichte Kärntens – und machen aus einer Radtour eine kleine Zeitreise.
Eine gute Wahl für einen entspannten Kultur-Radtag ist beispielsweise die Zollfeld-Tour. Auf rund 25 Kilometern verbindet sie Klagenfurt mit dem historischen Herzen Kärntens und führt unter anderem nach Maria Saal. Mit moderaten 120 Höhenmetern bleibt genügend Luft für Besichtigungen und Pausen. Auch die Schlössertour rund um die Ostbucht des Wörthersees verbindet Bewegung mit Kultur.
Alpen-Adria auf dem Teller
Und dann wäre da noch eine Seite Klagenfurts, die man auf einer Radtour auf keinen Fall auslassen sollte: die Kulinarik. Immerhin gilt die Stadt als kulinarischer Treffpunkt des Alpen-Adria-Raums. Österreichische, slowenische und italienische Einflüsse treffen hier aufeinander und sorgen für eine Küche, die ebenso vielfältig ist wie die Region selbst. Ein besonders guter Ausgangspunkt für eine kulinarische Entdeckungstour ist der Benediktinermarkt: regionale Produkte treffen hier auf Spezialitäten aus dem nahen Alpen-Adria-Raum, dazu kommen traditionelle Gasthäuser, moderne Restaurants und gemütliche Gastgärten. Nach einigen Kilometern im Sattel dürfen traditionelle Kärntner Kasnudeln also ebenso wenig fehlen, wie ein italienischer Espresso.
Ein Radtag zwischen See und Stadt
Wer Klagenfurt zum Ausgangspunkt seines Aufenthalts macht, kann den Tag ganz nach Lust und Kondition gestalten. Morgens geht es mit dem Fahrrad durch die noch ruhige Innenstadt und anschließend entlang des Lendkanals Richtung Wörthersee. Nach einem Abstecher an die Ostbucht führt die Route weiter ins Umland – entweder mit einem kleinen kulturellen Zwischenstopp oder vielleicht über kleine Straßen hinauf auf eine Alm. Am Nachmittag geht es zurück nach Klagenfurt. Jetzt ist Zeit für einen Café in der Altstadt, einen Spaziergang über den Markt oder einen Abstecher an den See für einen Sundowner. Und wer nach der Radtour noch Lust auf einen Sprung ins Wasser hat, muss dafür ebenfalls nicht weit fahren.
Genau diese Mischung macht einen Radurlaub in Klagenfurt aus: die Möglichkeiten der Stadt, die Seenlandschaft vor der Haustür und die Berge in Reichweite – und jeden Tag die Freiheit, neu zu entscheiden, was heute am Programm steht.





