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Top 3 Spätsommer-Radwege am Neusiedlersee
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Blogartikel

Top 3 Spätsommer-Radwege am Neusiedlersee

Erleben, genießen und radeln durch goldene Landschaften im Nordburgenland

18.08.2025

Wenn der Sommer langsam in den Herbst übergeht, legt sich ein ganz besonderer Zauber über die Region Neusiedler See. Die Luft ist angenehm warm, die Hitze der Hochsommermonate weicht einer sanften Brise und die Natur färbt sich in Gold-, Rot- und Brauntöne. In den Weingärten hängen reife Trauben, und in den Kellergassen bereiten sich die Winzer auf die Weinlese vor. Die spätsommerliche Stimmung lädt dazu ein, die Region auf zwei Rädern zu entdecken – ganz ohne Zeitdruck, dafür mit offenen Sinnen für Natur, Kulinarik und Kultur.

Zwischen Stoppelfeldern, glitzerndem Seeufer und sanften Hügeln warten Radwege, die sowohl Genussradler als auch Naturfreunde begeistern. Und das Beste: Entlang der Routen reihen sich Einkehrmöglichkeiten wie Perlen an einer Kette – vom urigen Heurigen bis zum Buschenschank mitten in den Weingärten. Wir haben drei Touren für den Radurlaub am Neusiedlersee herausgesucht, die den Spätsommer am Neusiedler See besonders erlebenswert machen.

Autor
Maxie-Renée Korotin
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Zwei Radfahrer fahren bei Sonnenuntergang am Wasser entlang

Lackenradweg – Naturparadies im Seewinkel

Wer den Nationalpark Neusiedler See–Seewinkel in seiner ganzen Vielfalt erleben möchte, kommt am Lackenradweg nicht vorbei. Diese Rundtour führt mitten durch das UNESCO-Welterbe und schlängelt sich vorbei an Feuchtwiesen und Hutweiden.  Besonders charakteristisch sind die Salzlacken – flache, salzhaltige Gewässer, die Lebensraum für seltene Vogelarten wie den Säbelschnäbler oder den Seeregenpfeifer bieten. Je nach Jahreszeit und Niederschlag sind die Lacken gut gefüllt oder ausgetrocknet – beide Zustände haben ihren eigenen Reiz. Für das leibliche Wohl sorgen zahlreiche Buschenschenken in Orten wie Podersdorf und Illmitz, wo regionale Spezialitäten und Weine auf hungrige Radfahrer warten.

Windradweg – Weite, Wind & sanfte Pedaltritte

Am Windradweg ist der Name Programm: Die Tour führt durch die Parndorfer Platte, wo sich imposante Windräder wie stille Riesen in den Himmel drehen. Die flache, durchgehend asphaltierte Strecke ist perfekt für gemütliche Ausfahrten, bei denen der Blick weit übers Land schweifen kann. Besonders in den Abendstunden entfaltet diese Landschaft eine fast meditative Stimmung, wenn das Licht der untergehenden Sonne die Rotorblätter in goldene Silhouetten taucht.

Kirschblütenradweg – Genuss auch ohne Blütezeit

Seinen Namen verdankt der Kirschblütenradweg der prachtvollen Blütezeit im Frühling, doch auch im Spätsommer ist er ein Genuss. Die abwechslungsreiche Strecke verläuft am Fuße des Leithagebirges und verbindet charmante Orte wie Breitenbrunn, Purbach und Donnerskirchen. Entlang des Weges wechseln sich Weingärten, Hutweiden und historische Kellergassen ab – ideale Kulissen für Fotopausen und kleine Entdeckungstouren.

Spätsommerträume auf zwei Rädern

Ob Naturparadies im Nationalpark, endlose Weiten unter Windrädern oder genussvolle Einkehrstopps in historischen Kellergassen – die Region Neusiedler See bietet im Spätsommer und Frühherbst Radgenuss in seiner schönsten Form. Die sanften Temperaturen laden zu längeren Ausfahrten ein, und die pannonische Sonne sorgt dafür, dass der Sommer hier noch ein wenig länger bleibt.

Radfahrer genießen beim Radurlaub am Neusiedlersee nicht nur die landschaftliche Vielfalt, sondern auch die kulinarischen Höhepunkte: regionale Weine, feine Jausen und die unverwechselbare burgenländische Gastfreundschaft. Wer jetzt in die Pedale tritt, erlebt das Nordburgenland in einer seiner schönsten Jahreszeiten – und wird die Kombination aus Weitblick, Wein und Wärme so schnell nicht vergessen.

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