Vier Tage, vier Seiten der RheinWelten
Heute Wein, morgen Kloster, übermorgen Badesee

Tag 1: Wein, Rebberge und regionale Küche
Der erste Tag beginnt dort, wo der Rhein auf Weinberge trifft. In der Bündner Herrschaft oder im St. Galler Rheintal lässt sich die Radtour mit einem Abstecher zu einem Weingut verbinden. Statt möglichst viele Kilometer ist heute vor allem Genuss gefragt: durch die Rebberge radeln, einen Winzer besuchen und anschließend bei einer Degustation die Weine der Region kennenlernen.
Ein Beispiel ist das Weingut am Steinig Tisch in Thal. Dort lässt sich eine Weindegustation mit einem Spaziergang durch die Rebberge und einer anschließenden Brettljause verbinden. Wer lieber weiter südlich unterwegs ist, findet in der Bündner Herrschaft Weinwanderwege, Weingüter und regionale Gastronomie rund um Jenins, Maienfeld und Bad Ragaz.
Tag 2: Kloster, Rhein und ein Stück Geschichte
Am zweiten Tag des Radurlaub in den RheinWelten wechselt die Kulisse: rund um Rheinau wird aus der Radtour eine kleine Zeitreise. Die Klosterinsel Rheinau liegt direkt am Rhein und lässt sich mit einem Ausflug entlang des Flusses verbinden. Besonders abwechslungsreich wird es, wenn wir das Fahrrad zeitweise gegen ein Schiff tauschen.
Eine Möglichkeit führt vom Rheinfall flussabwärts Richtung Eglisau. Die Schifffahrt passiert dabei unter anderem das Kraftwerk Rheinau und die Klosterinsel Rheinau, bevor es weiter durch die Flusslandschaft geht. So wird aus einer klassischen Radtour ein ganzer Ausflug mit Wasser, Landschaft und Geschichte.
Wer lieber komplett auf zwei Rädern bleibt, kann Rheinau und die umliegenden Orte als Zwischenziele einer eigenen Etappe einplanen. Der eigentliche Höhepunkt ist dann nicht eine bestimmte Kilometerzahl, sondern der Wechsel der Perspektive: Vormittags unterwegs am Rhein, zwischendurch Kultur und am Nachmittag wieder zurück aufs Bike.
Tag 3: Natur statt Sehenswürdigkeiten
Der dritte Tag darf ruhiger werden. Kein Pflichtprogramm, keine lange Liste an Sehenswürdigkeiten – dafür Wasser, Landschaft und Zeit zum Schauen. Entlang des Rheins gibt es immer wieder Abschnitte, an denen die Landschaft selbst zum Erlebnis wird. Im oberen Teil der RheinWelten wartet mit der Rheinschlucht eine besonders eindrucksvolle Flusslandschaft: Zwischen Ilanz und Reichenau hat sich der Rhein durch eine spektakuläre Schlucht
gegraben. Wer den Tag nicht nur am Fahrrad verbringen möchte, kann hier beispielsweise eine Flussfahrt durch die Rheinschlucht unternehmen. Die Rafting-Touren führen auf rund 22 Kilometern durch die Schlucht und verbinden Naturerlebnis mit einer Portion Abenteuer. Etwas weiter unten sieht der Naturtag währenddessen ganz entspannt aus: Radfahren, an einem schönen Platzerl am Wasser Pause machen, die Landschaft beobachten und erst dann weiterfahren.
Tag 4: Heute bleibt das Fahrrad am See
Nach drei abwechslungsreichen Tagen darf das Fahrrad auch einmal Pause machen. Für den letzten Tag geht es an den Bodensee – genauer gesagt an den Abschnitt zwischen Staad bei St. Gallen und Romanshorn. Wer Lust auf Bewegung hat, kann schwimmen, Stand-up-Paddeln, Kanu fahren oder eine Runde mit dem Pedalo drehen. Wer es gemütlicher angehen möchte, sucht sich einfach einen Platz am See und wartet auf den Sundowner. Oder macht noch eine kurze Tour am Bodensee, ein Badestopp zwischendurch und anschließend ein Abendessen direkt am See. Auf dem Teller landen dabei beim Radurlaub in den RheinWelten regionale Spezialitäten – vom Bodenseefisch bis zu Produkten aus der Ostschweiz.
Vier Tage, vier völlig unterschiedliche Erlebnisse
Wer die RheinWelten bereist, muss sich deshalb nicht für einen bestimmten Urlaubstyp entscheiden. Ein Tag gehört dem Wein, einer der Geschichte, einer der Natur und einer dem Wasser. Dazwischen liegen kleine Orte, regionale Küche, Flusslandschaften und jede Menge Möglichkeiten, die Route spontan anzupassen.
Das E-Bike verbindet diese unterschiedlichen Erlebnisse miteinander – und sorgt dafür, dass aus vier einzelnen Tagen in den RheinWelten eine abwechslungsreiche Genuss-Rad-Reise wird.










