
Zutaten für den Burgenländischen Bohnensterz
- 500 g Wachtelbohnen
- 1,5 kg griffiges Mehl
- ca. 1⁄2 TL Salz
- 60 g Schweineschmalz oder Butterschmalz
- 2 Lorbeerblätter
- Prise Majoran
Burgenländischer Bohnensterz
Bohnensterz ist das Soulfood des Burgenlandes. Vom einfachen Bohnensterz bis zum Heidensterz mit Buchweizenmehl, mit Gurkensalat, Rahmsuppe, Kaffee, Apfelmus oder Milch genossen… wie auch immer, beim Sterz werden Kindheitserinnerungen wach.
Dieses Rezept stammt von der Urlioma von Ingrid Krutzler, die in ihrem Genussgasthof in Heiligenbrunn, das auch für seine Uhudler-Kellergasse berühmt ist, die Sterz-Tradition hochhält.
Zubereitung vom Burgenländischen Bohnensterz
Die Bohnen einen Tag vor dem Kochen in Wasser einweichen. Am Tag der Zubereitung, die eingeweichten Bohnen in leicht gesalzenem Wasser mit den Lorbeerblättern weichkochen. Das Mehl salzen und ohne Fett linden, im heißen Topf unter ständigem Rühren rösten, bis die Feuchtigkeit aus dem Mehl zur Gänze entschwindet und es nussig zu duften beginnt. Schweineschmalz erhitzen. Bohnen samt Kochwasser schöpferweise unter ständigem Rühren zum Mehl geben. Das Bohnenwasser soll nach und nach das trockene Mehl durchdringen, bis der Sterz klumpig wird. Achtung: Bei der Zugabe des Bohnenwassers achten, dass es nicht zu patzig wird. Zu guter Letzt das erhitzte Schweineschmalz auf den Bohnensterz gießen und unterrühren und im Anschluss kommen die Wachtelbohnen hinzu. Gerne mit einer Prise Majoran würzen und mit einer Bohnenrahmsuppe servieren.


